6 Tipps wie Sie gut aussehen auf einem Business Portrait

1. Überlegen Sie sich, wen Sie mit Ihrem Portrait ansprechen wollen

Eine Anwältin möchte in der Regel ein völlig anderes Publikum ansprechen als der Besitzer eines Surfbrettladens. Entsprechend werden die beiden auch völlig verschiedene Business Portraits von sich machen lassen wollen. Überlegen Sie sich also, wen genau Sie mit Ihrem Portrait ansprechen wollen und auch was für eine Aussage Sie mit Ihrem Bild machen wollen. 

Diese Überlegungen haben dann nicht nur Einfluss auf Ihre Kleidung und deren Farbe, sondern auch auf den Bildhintergrund, die Pose und Ihren Ausdruck. Das Internet biete hier viele Inspirationsmöglichkeiten und auch Ihr Fotograf berät Sie gerne über die Wirkung verschiedener Farben, Posen und Hintergründe.

2. Was anziehen?

Hier gilt in der Regel je simpler desto besser. Das Bild soll Sie zeigen und nicht Ihre Kleidung verkaufen, entsprechend lenkt zu auffällige Kleidung nur von Ihnen ab. Mit den Überlegungen vom ersten Tipp haben Sie eigentlich schon eine recht gute Vorstellung davon, welche Kleidung für Ihr Portrait die richtige ist. Generell kann man sagen, dass die Kleidung so gewählt werden sollte, dass Sie sie auch an einem Kundentermin problemlos tragen würden. Achten Sie nun noch darauf, dass die Farben eher ruhig sind, keine auffälligen Muster und auch keine feinen Streifen vorhanden sind und Sie sind gut gerüstet. 

3. Rund um die Frisur

Ein Besuch beim Friseur vor dem Fototermin schadet sicher nicht. Aber auch hier gilt, halten Sie die Frisur so, wie Sie sie auch im Alltag tragen würden und im Zweifelsfall eher simpel als aufwändig. Achten Sie ebenfalls darauf, dass Ihre Frisur die Augen nicht verdeckt, denn diese sind für ein gutes Portrait elementar.

Falls die Haare beim Friseur auch geschnitten werden, sollten Sie bis zum Fototermin einen Tag warten, so sind all die kurzen, abgeschnittenen Haare nicht mehr da und können auch auf dem Foto nicht stören.

Nehmen Sie zum Fototermin am besten einen Kamm oder eine Bürste mit, schauen Sie vorher nochmals kurz in den Spiegel und den guten Portraits steht nichts mehr im Wege. 

4. Mit oder ohne Brille?

Eine häufig gestellte Frage, die sich leicht beantworten lässt. Wenn Sie die Brille auch im Kundenkontakt tragen, dann gehört sie auch mit auf das Foto. Falls Sie die Brille nur zum Lesen und Arbeiten am Computer tragen, würde ich sie auf dem Foto eher weglassen. Achten Sie dann darauf, dass Sie die Brille schon frühzeitig vor dem Fototermin beiseite legen. So können Sie die roten Druckstellen an der Nase, welche durch die Brille verursacht werden und auf den Fotos eher unschön wirken, vermeiden.

5. Reden Sie mit Ihrem Fotografen über Ihre gute Seite und Ihre "Problemzonen"

Viele haben eine Lieblingsseite, die Ihnen am besten gefällt. Ebenso kommt es manchmal vor, dass einem gewisse Dinge nicht gefallen. Reden Sie mit Ihrem Fotografen über diese Dinge, bevor Sie mit dem Fotografieren beginnen. Er kann dann entsprechend mit dem Licht und der Pose so arbeiten, dass diese Stellen auf den Fotos entsprechend hervorgehoben oder eher kaschiert werden.

6. Probieren Sie verschiedene Posen und Gesichtsausdrücke aus

Viele Menschen gehen zum Fotografen, stehen hin, machen ein Foto und das wars dann auch schon. Man kann da aber noch viel mehr herausholen. Gerade mit den heutigen Möglichkeiten ist es ein Leichtes, verschiedene Posen und Gesichtsausdrücke durch zu probieren und anschliessend am Computer zu vergleichen. Es ist absolut nicht so, dass Ihr Foto gleich zu Beginn perfekt sein muss. Entsprechend müssen Sie sich auch keine Sorgen machen, dass es auch mal ein paar Fotos gibt, die nicht so gut aussehen. Die sind schnell wieder gelöscht.

Nehmen Sie sich Zeit, beraten Sie sich mit dem Fotografen und fotografieren Sie, bis Sie wirklich vom Resultat überzeugt sind. Sich diese Zeit zu nehmen lohnt sich definitiv und Sie werden im Nachhinein froh sein, haben Sie das so gemacht.